Bei vereinzelten Neubauten, vor allem im modularen Bauen, und im Speziellen beim Bauen im Bestand (Altbausanierung) trifft man immer wieder auf Untergründe und Konstruktionen, die eine bedenkenlose, sichere Oberbodenverlegung mit Keramik oder Naturstein ohne Weiteres nicht erlauben.
Bei vereinzelten Neubauten, vor allem im modularen Bauen, und im Speziellen beim Bauen im Bestand (Altbausanierung)
trifft man immer wieder auf Untergründe und Konstruktionen, die eine bedenkenlose, sichere Oberbodenverlegung
mit Keramik oder Naturstein ohne Weiteres nicht erlauben.
Der Baustoff Holz hat allerdings ein nicht zur Ruhe kommendes Eigenleben, was mit dem jeweiligen eingelagerten
Wasser im Holz zu tun hat. Das heißt bei Wasserabgabe (Trocknung) kommt es zur Schwindung und bei Wasseraufnahme
wieder zum Quellen.
Um in älteren Gebäuden bzw. in Gebäuden ohne schalldämmende,
schwimmende Estrichkonstruktionen modernen
Schallschutz zu erreichen, müssen oftmals kraftschlüssig ausgeführte
Tragwerkskonstruktionen, wie z. B. Decken, Podeste oder Treppen, schalltechnisch vom Belag entkoppelt werden.
Warmwasserfußbodenheizungssysteme haben sich im Wohnungsbau seit vielen Jahren etabliert. Sie werden in der Estrichnorm DIN 18 560 Teil 2 „Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten“ genannt und beschrieben. Hemmnis für die
DIN-beschriebenen Aufbauten sind ihre notwendigen Schichtdicken, die oftmals, speziell beim Bauen im Bestand, nicht zur Verfügung stehen.
Steht eine übliche Aufbauhöhe (10 – 12 cm) für einen schwimmenden Aufbau zur Verfügung, die Fläche beheizt sein soll, aber keine Zeit für Trocknung und Aufheizprüfungen gegeben sind, so gibt es auch hier einen Systemlösungsaufbau.
Die Sopro FliesenDämmPlatte ist als Entkopplungs- und Schallschutzdämmplatte geeignet. Darüber hinaus kann sie als Wärmedämmplatte eingesetzt werden. Insbesondere bei erdberührten Bauteilen (Kellerbereichen bzw. ungedämmten Estrichen), auf denen ein Plattenbelag verlegt werden soll, wird durch den Einbau der Sopro FliesenDämmPlatte ein Wärmedämmeffekt erreicht.
Beim Bauen im Bestand hat man von planerischer
wie auch von ausführender Seite keinen Einfluss auf optimale Untergrundvoraussetzungen.
Die vorhandenen Untergründe sind oftmals die Basis für einen Neuaufbau. Zu prüfen ist ihre Tragfähigkeit und welcher Systemaufbau zu wählen ist.