Das Schadensbild einer Hohllagenbildung von Keramik-, Naturwerksteinbelägen, Estrichen und im Verbund hergestellter Beläge kommt in der Praxis immer wieder vor. Eine Alternative zu einer aufwändigen und teuren Sanierung ist die Möglichkeit, die Hohllage zu beseitigen, ohne den vorhandenen Belag zu entfernen oder zu beschädigen.
Die Tränktechnik ist die einfachste Variante, um vorhandene Hohllagen zu verfüllen. Das angemischte Material wird über eine offene oder freigelegte Fuge in die vorgenässten Hohlräume eingegossen.
Unter Zuhilfenahme einer Handspritze kann die Suspension
schnell und zielsicher über ein Bohrloch eingespritzt werden.
Die Suspension wird mit bis zu 10 bar injiziert. Um zu verhindern,
dass die Suspension seitlich aus dem Bohrloch austritt, werden sog. Packer kraftschlüssig eingedreht.
Hohllagen sind im Vorfeld abzuklopfen bzw. zu lokalisieren
und zu kennzeichnen.